Naturgefahrenprävention & Hochwasserschutz

 

Experte für
Schwemmholz- & Verklausungsrisiko

 

Analysen und maßgeschneiderte Schutzkonzepte für Behörden, Infrastruktur und Privatwirtschaft – belastbare Entscheidungsgrundlagen für einen klimaangepassten Hochwasserschutz.

 

Smarte Lösungen für die Natur
Ingenieurbüro für Kulturtechnik & Wasserwirtschaft

Wenn Schwemmholz zum Risiko wird...

Schwemmholzverklausungen zählen zu den häufigsten Ursachen unerwarteter Ausuferungen und Schäden bei Hochwasser. Belastbare Quantifizierung und Vorsorge direkt im Einzugsgebiet (an der Quelle) schafft Planungssicherheit – von der Risikoabschätzung bis zur Auslegung von Schutzmaßnahmen.

Was ist Schwemmholz?
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Was ist Schwemmholz?

Schwemmholz erfüllt in Fließgewässern wichtige ökologische und hydraulische Funktionen. Totholz schafft strukturreiche Lebensräume, verbessert die Gewässermorphologie, fördert die Biodiversität und trägt zur Stabilisierung der Sohle bei. Zudem kann es die Fließdynamik positiv beeinflussen, indem es Strömungsvielfalt erzeugt und Sedimentationsprozesse unterstützt.

Bei Hochwasser kann genau dieses natürliche Element jedoch zu einem erheblichen Gefahrenfaktor werden.

Warum wird Schwemmholz bei Hochwasser problematisch?

Bei Starkregen und Hochwasser wird Holz aus Uferbereichen und dem Einzugsgebiet mobilisiert und mit hoher Dynamik flussabwärts transportiert. An Brücken, Durchlässen oder Engstellen kann es sich in kurzer Zeit ansammeln und massive Verklausungen bilden.

Die Folgen können gravierend sein:

  • rascher Rückstau und unerwartet steigende Wasserspiegel
  • Überflutungen von Siedlungs- und Infrastrukturbereichen
  • erhebliche Zusatzbelastungen für Bauwerke
  • schlagartige Abflusswellen bei plötzlichem Versagen einer Verklausung

Solche Entwicklungen treten oft kurzfristig und mit hoher Dynamik auf – insbesondere dort, wo das Schwemmholzpotenzial im Vorfeld nicht systematisch bewertet wurde.

Warum Vorsorge entscheidend ist

Schwemmholzrisiken entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis von Einzugsgebiet, Gewässerstruktur und Bauwerkskonstellation. Werden diese Zusammenhänge nicht frühzeitig analysiert, können selbst gut dimensionierte Schutzanlagen an ihre Grenzen stoßen.

Eine vorausschauende Bewertung des Schwemmholzpotenzials ist daher kein Zusatz, sondern ein wesentlicher Sicherheitsfaktor für Gemeinden und kritische Infrastruktur.

Fazit

Schwemmholz ist ökologisch wertvoll – im Hochwasserfall jedoch potenziell schadensverstärkend. Ohne fundierte Risikoanalyse können Verklausungen innerhalb kürzester Zeit zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen.

Das Ingenieurbüro Spreitzer unterstützt bei der systematischen Bewertung von Schwemmholzrisiken und entwickelt belastbare Strategien zur Minimierung potenzieller Gefahren – bevor aus einem natürlichen Element ein sicherheitsrelevantes Problem wird.

... benötigt es:

Risikoanalyse und Potenzialbewertung
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Systematische Bewertung des Schwemmholzpotenzials im Einzugsgebiet sowie Identifikation sensibler Bereiche mit erhöhtem Verklausungsrisiko. Ziel ist es, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und realistisch einzuschätzen.

Zielgerichtete Schutzstrategien
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Berücksichtigung möglicher Schwemmgholzwirkungen in Planung und Konzeption wasserbaulicher Anlagen, um Risiken für Bauwerke und Siedlungsräume wirksam zu minimieren.

Betrieb und Vorsorgemanagement
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Kontinuierliche Beobachtung kritischer Abschnitte sowie abgestimmte Vorsorgestrategien erhöhen die Betriebssicherheit und reduzieren das Schadenspotenzial im Ereignisfall. Ein integratives Schwemmgutmanagement verbindet dabei Sicherheitsanforderungen mit ökologischen Zielsetzungen.

Hochwasser vermeiden, bevor es entsteht

Hochwasserschutz beginnt im Einzugsgebiet, indem Niederschlagswasser bereits am Entstehungsort durch gezielten Rückhalt und Versickerung verzögert und damit die Belastung nachgelagerter Gewässersysteme wirksam reduziert wird.

Hochwasserschutz beginnt im Einzugsgebiet
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Hochwasser entsteht nicht erst im Gewässer – sondern im Einzugsgebiet. Dort, wo Niederschlag auf Boden trifft und sich Abflussprozesse entwickeln, werden die Weichen für spätere Belastungen gestellt.

Eine vorausschauende Hochwasservorsorge setzt daher früh an: Durch gezielte Maßnahmen im Einzugsgebiet können Abflussspitzen wirksam reduziert und nachgelagerte Gewässer- sowie Infrastruktursysteme nachhaltig entlastet werden.

Entscheidend ist dabei nicht eine einzelne Maßnahme, sondern das abgestimmte Zusammenspiel vieler Faktoren im gesamten Einzugsraum. Insbesondere Maßnahmen im Mikromaßstab – also kleinräumige, dezentrale Lösungen – entfalten bei richtiger Konzeption eine spürbare Wirkung auf das Gesamtsystem.

Genau hier setzt eine integrale Betrachtung an:
Nur wer Abflussdynamik, Gelände, Nutzung und hydraulische Zusammenhänge ganzheitlich analysiert, kann wirksame und wirtschaftlich sinnvolle Vorsorgestrategien entwickeln.

Das Ingenieurbüro Spreitzer begleitet Behörden, Infrastrukturbetreiber, Fachverbände und Grundeigentümer bei der fundierten Bewertung ihres Einzugsgebietes und entwickelt maßgeschneiderte Konzepte zur nachhaltigen Hochwasservorsorge – vorausschauend, systemisch und auf langfristige Sicherheit ausgerichtet.

Analyse von Einzugsgebiet und Abflussprozessen

Topografie, Nutzung und natürliche Rahmenbedingungen bestimmen maßgeblich, wie sich Niederschlag in Abfluss umwandelt. Nur eine systematische Analyse dieser Zusammenhänge ermöglicht es, Risiken frühzeitig zu erkennen und belastbare Vorsorgestrategien abzuleiten.

Dezentraler Rückhalt und Förderung der Versickerung

Nachhaltiger Hochwasserschutz setzt auf Rückhalt und Versickerung am Entstehungsort. Dezentrale Maßnahmen im Einzugsgebiet tragen dazu bei, Abflussspitzen zu reduzieren und nachgelagerte Gewässer- sowie Infrastruktursysteme zu entlasten. Auch potenzielles Schwemmholz sollte frühzeitig berücksichtigt und – wo erforderlich – kontrolliert zurückgehalten werden, um spätere Risiken zu minimieren.

Integrierte Umsetzung und Mitwirkung aller Beteiligten

Ein wirksames Schutzkonzept entsteht nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch abgestimmtes Handeln im gesamten Einzugsraum. Gemeinden, Infrastrukturbetreiber aber auch Grundeigentümer leisten dabei gemeinsam einen entscheidenden Beitrag. Erst durch koordinierte Strategien entsteht eine spürbare und nachhaltige Entlastung des Gesamtsystems.

Ansprechpartner

Ingenieurwissenschaftliche Expertise mit internationaler Forschungs- und Projekterfahrung im Hochwasserschutz – Spezialisiert auf Schwemmholzdynamiken und Verklausungsprozesse in Fließgewässern.

Dipl.-Ing. Gabriel Spreitzer, Ph.D.

Dipl.-Ing. Gabriel Spreitzer, Ph.D.

Inhaber – Ingenieurbüro Spreitzer (Kulturtechnik & Wasserwirtschaft)

Zanitzberg 15, 8850 Metnitz · Tel. (+43) 0681 8113 1664 · office@ib-spreitzer.at

Kontakt

Expertise

SmartWood_3D ist das wissenschaftliche Fundament unserer Praxis. Entwickelt von Gabriel Spreitzer im Rahmen seines Doktorats und gefördert von der Europäischen Kommission (EU-Horizon). Daraus entstehen Methoden, die eine quantitative Bewertung von Schwemmholzrisiken ermöglichen und damit faktenbasierte Entscheidungsgrundlagen für Behörden und Verantwortliche schaffen.

International etablierte Expertise

Dipl.-Ing. Gabriel Spreitzer, Ph.D. ist spezialisiert auf Schwemmholz- und Verklausungsdynamik im Hochwasserkontext.

  • Bauingenieur für Geotechnik und Wasserbau - TU Graz (Österreich)
  • Doktorat an der University of Auckland (Neuseeland)
  • Postdoktorat an der ETH Zürich (Schweiz)
  • Marie Curie Auszeichnung von der Europäischen Kommission (EU-Horizon)

Seine internationale Forschungsarbeit fokussiert auf die Quantifizierung von Schwemmholztransport, Verklausungsmechanismen und deren hydraulische Wechselwirkungen mit flussbaulichen Infrastrukturanlagen. Diese wissenschaftliche Spezialisierung bildet das Fundament unserer praktischen Arbeit im Bereich Schwemmholzrisiko und Hochwasserprävention.

Photogrammetrie & 3D‑Dokumentation
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Komplexe Schwemmholzablagerungen und Verklausungen werden dreidimensional erfasst, rekonstruiert und analysiert.

Die entwickelte Methodik ermöglicht:

  • volumetrische Quantifizierung von Verklausungen
  • objektive Bewertung hydraulischer Relevanz, z.B. Berechnung der Verklausungsporosität (Wasserduchlässigkeit)
  • Erfassung der strukturellen Anordnung von Holzelementen in der Verklausung "Key-Logs"
  • Ereignisdokumentation / nachvollziehbare Dokumentation vor und nach Hochwasserereignissen
  • belastbare Eintscheidungsgrundlage für Planung und Priorisierung

überführt visuelle Beobachtungen in messbare Daten.

Damit werden Entscheidungen nicht auf reinen Annahmen (Schätzungen), sondern auf quantitativen Daten und Strukturanalysen aufgebaut.

Sensorbasierte Systeme - SmartWood_3D (optinal als Frühwarnsystem)
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Schwemmholztransport folgt klaren dynamischen Mustern - also physikalisch bestimmbaren Mobilisierungs-, Transport- und Ablagerungsprozessen.

Entscheidend ist deren präzise Erfassung sowie ein Verständnis der Prozesse im Hochwasserfall.

Sensorbasierte Systeme ermöglichen:

  • die Messung (Quantifizierung) von Mobilisierung und Transportbewegungen während Hochwasser
  • die Erfassung von Anprallkräften transportierten Schwemmholzes an Bauwerken
  • die Analyse und Rekonstruktionvon Bewegungspfaden und Trajektorien entlang kritischer Gewässerabschnitte
  • die Identifikation bevorzugter Ablagerungs- und Konzentrationszonen

Die gewonnenen Daten liefern belastbare Erkenntnisse über die tatsächliche Dynamik im System. Dadurch können Schwemmholzströme gezielt vor kritischen Engstellen beeinflusst und frühzeitig herausgefiltert werden.

Gleichzeitig bilden die Sensordaten eine fundierte Grundlage für die sachgerechte Dimensionierung und Positionierung von Rückhalte- und Leitbauwerken. Maßnahmen werden nicht pauschal gesetzt, sondern auf Basis realer Transportdynamiken ausgelegt.

So wird aus Beobachtung und Messungen steuerbare und klimaangepasste Prävention möglich.

Von der Forschung zur Anwendung
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Unsere Erfahrung zeigt, Transportdynamik ist nicht zufällig. Verklausungen sind das Ergebnis spezifischer Transport- und Ablagerungsprozesse und entstehen nicht zufällig.

Sie sind das Ergebnis von Einzugsgebiet, Abfluss, Transportdynamik und Bauwerkskonstellation.

Im Hochwasserfall entscheiden kurze Augenblicke über Rückstau, Überflutung und strukturelle Überlastung.

Unbewertete Schwemmholzrisiken gehören zu den häufig unterschätzten Schadensverstärkern in Gewässersystemen während Hochwasserereignissen.

Ein fundiertes Verständnis der Schwemmholztransportdynamik ist entscheidend für die gezielte Konzeption von Rückhaltebauwerken und die Vermeidung unkontrollierter Ablagerungen. Wir schaffen klare Entscheidungsgrundlagen für:

  • die Auswahl technisch wirksamer und wirtschaftlich aber auch ökologisch vertretbarer Maßnahmen welche Stellen/Bauwerke kritisch sind
  • die priorisierte Sicherung (wo besteht tatsächlicher Handlungsbedarf)
  • die sachgerechte Dimensionierung und Positionierung von Rückhalte- und Leitbauwerken
  • die Identifikation bevorzugter Ablagerungs- und Konzentrationszonen
  • die Bewertung bestehender Infrastruktur hinsichtlich Verklausungsanfälligkeit
  • die Optimierung von Betrieb, Wartung und Monitoringstrategien
  • die transparente Kommunikation gegenüber Behörden, Betreibern, Förderstellen und Grundbesitzern

Der Übergang von Forschung zur praktischen Anwendung erfolgt dabei systematisch: Wissenschaftliche Modelle werden mit realen Messdaten validiert, Ereignisanalyse wird in Planungsparameter überführt und theoretische Erkenntnisse werden in umsetzbare Ingenieurentscheidungen übersetzt

Wissenschaftliche Tiefe wird so in konkrete, umsetzbare Strategien überführt.

Leistungen

Ingenieurbüro (Beratende Ingenieure) – Fachgebiet Kulturtechnik & Wasserwirtschaft. Fokus: Schwemmholz- und Hochwasserprävention auf Basis klarer, belastbarer Entscheidungsgrundlagen.

Wir unterstützen Behörden, Infrastrukturbetreiber, Fachverbände aber auch private Grundbesitzer bei der Bewertung der zu erwartenden Schwemmholzfracht sowie dem Verklausungsrisiko bei Hochwasser und helfen bei der Entwicklung maßgeschneiderter Präventions- und Schutzkonzepte.

Konzept- & Detailstudien

Fundierte Konzept- und Detailstudien als belastbare Grundlage für Priorisierung, Investitionsentscheidungen und langfristige, klimaangepasste Hochwassersicherheit.

Risikoanalyse & Maßnahmenplanung

Systematische Bewertung von Schwemmholz- und Hochwasserrisiken; vom oberen Einzugsgebiet bis zur kritischen Infrastruktur.

Ableitung technisch wirksamer und wirtschaftlich tragfähiger Schutzmaßnahmen.

Schwemmholz-Potenzialanalyse & Verklausungsbewertung

Identifikation kritischer Engstellen und Bewertung realer Verklausungsrisiken an Brücken, Durchlässen, flussbaulichen Infrastrukturanlagen und Querbauwerken.

Klare Entscheidungsgrundlagen für Gemeinden und Betreiber sicherheitsrelevanter Infrastruktur.

Dokumentation, Monitoring & Ereignisanalyse

Objektive Dokumentation vor und nach Hochwassereignissen, 3D-Analyse sowie strukturierte Auswertung und Aufbereitung von Ereignissen.

Transparente Nachweise für Planungssicherheit, Optimierung und Haftungsrelevanz.

Dezentrale Rückhalte- & Einzugsgebietskonzepte

Entwicklung wirksamer Strategien für Rückhalt und Versickerung dort, wo Hochwasser entsteht.

Ganzheitliche Betrachtung vom Mikromaßstab bis zum Hauptgewässer.

Weitere Leistungen

Bearbeitung sämtlicher Aufgabenstellungen der Kulturtechnik und Wasserwirtschaft – von Planung und Bewertung bis zur fachlichen Begleitung und Gutachtenerstellung.

Kontakt

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